Dieses Seminar untersucht, wie sich die zunehmende Automatisierung und Datenverarbeitung in Medienkultur-Praktiken auf das Subjekt und dessen Identität auswirkt. Wir analysieren die Dynamik von Subjektivierung und Entsubjektivierung, die durch die Nutzung von Plattformen und Interfaces entsteht. Die Auseinandersetzung mit verschiedenen Interaktionspraktiken und ihrer Gestaltung zeigt, wie das Subjekt zunehmend durch die Daten, die auf ihm wirken, beeinflusst wird. Die Analyse der jeweiligen Praktiken beleuchtet die komplexen Prozesse der Selbstgestaltung und der Objektivierung.